Ernährung:

 

Die Zunahme von Erkrankungen beim Hund ist oftmals auf eine falsche Ernährung zurückzuführen. 

Vor allem Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, aber auch Diabetes und Krebs, können die Folge sein.

 

Auf dem Futtermittelmarkt gibt es viele Produkte, die mit den tatsächlichen Bedürfnissen unserer Hunde nichts mehr zu tun haben. (siehe auch "Katzen würden Mäuse kaufen- Schwarzbuch Tierfutter", Hans-Ulrich Grimm).

 

Bezüglich der Frage nach einer artgerechten Ernährung ist es wichtig, sich wieder bewusst zu machen, dass der Hund vom Wolf abstammt und dass er daher auch Futter in ähnlicher Zusammensetzung wie sein wildlebender Verwandter benötigt!

 

Es reicht jedoch nicht, den Hund einfach mit möglichst vielen tierischen Komponenten zu füttern, denn ganz besonders das richtige Mengenverhältnis ist wichtig, um Schäden durch Mangel- bzw. Überschussfütterung zu verhindern. 

Futterkomponenten so zusammenzustellen, dass dieses Verhältnis den tatsächlichen Bedürfnissen des Hundes entspricht, ist die wichtigste Voraussetzung und gleichzeitg die größte Herausforderung für eine artgerechte Ernährung!

 

Hunde, die durch Trockenfütterung an Allergien oder Verdauungsproblemen leiden, reagieren zwar sofort positiv auf die Gabe von Blättermagen, Fleischmischungen, etc., da es sich dabei um für sie leicht verdauliche und natürliche Nahrung handelt, aber eine langfristige Erhaltung der Gesundheit ist komplexer und wird nicht gelingen, indem wahllos tierische Bestandteile gefüttert werden!

 

B.A.R.F. - dieses Wort steht für "artgerechte Fütterung", ist aber nicht automatisch Garant für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Hund!

Bei dem Versuch, artgerechte Futterkomponenten selbst zusammenzustellen, werden viele Fehler gemacht, die den Hunden großen Schaden zufügen können.

 

Der Hund benötigt Nahrung, die aus frischen tierischen und pflanzlichen Komponenten besteht und zwar so, dass sie alle notwendigen Nährstoffe im richtigen Mengenverhältnis liefert!

Nur dann ist sie artgerecht!

 

 ©R.Vahrenholt,2017

Nachdem wir in der Vergangenheit viele verschiedene, hochwertige Trockenfutter gefüttert haben,  sind wir nun seit einigen Jahren zu der Erkenntnis gelangt, dass für unsere Hunde nur eine Art der Fütterung in  Betracht kommt: Die Frischfütterung!!!!

Seit dem sind unsere Hunde nicht mehr krank, sehen noch besser aus, wirken zufriedener und rundherum glücklich!


 Hier die wesentlichen Vorteile der Frischfütterung

  • langsames, gleichmäßiges Wachstum der Welpen (beugt Gelenkserkrankungen vor)
  • gesundes, glänzendes Fell
  • kaum Zahnsteinbildung
  • kein übler Hundegeruch
  • der Futterplan kann bei jedem Tier individuell angepasst werden (Alter, Krankheit, etc.)
  • bei Allergien kann man eine Ausschlussdiät machen
  • keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Tiermehl, pflanzliche und tierische Abfallprodukte
  • es werden erheblich geringere Kotmengen abgesetzt
  • weniger Parasitenbefall
  • das Risiko einer Magendrehung wird stark reduziert
  • das Immunsystem wird gestärkt

© Petra Bode

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